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Ham­burg Abpflas­tern — Aus einem Impuls wur­de eine Bewe­gung

Auch 2026 enga­giert sich lokalkraft wei­ter­hin für das The­ma Abpflas­tern in Ham­burg. Beson­ders freut uns dabei zu sehen, wie sich eine Idee, die vor einem Jahr durch Impul­se von lokalkraft und wei­te­ren enga­gier­ten Orga­ni­sa­tio­nen ange­sto­ßen wur­de, zu einer stadt­wei­ten Bewe­gung ent­wi­ckelt hat.

Aus ers­ten Gesprä­chen, Ver­net­zungs­tref­fen und gemein­sa­men Akti­vi­tä­ten ist ein brei­tes Bünd­nis ent­stan­den. Heu­te wird das The­ma von zahl­rei­chen Initia­ti­ven, Orga­ni­sa­tio­nen und enga­gier­ten Men­schen getra­gen. Gemein­sam set­zen sie sich dafür ein, ver­sie­gel­te Flä­chen in grü­ne und lebens­wer­te Orte zu ver­wan­deln.

Ein wich­ti­ger Schritt war die Ent­wick­lung der neu­en Platt­form „Ham­burg Abpflas­tern“. Hier fin­den Inter­es­sier­te Infor­ma­tio­nen, Pra­xis­bei­spie­le, Mit­mach­mög­lich­kei­ten und Unter­stüt­zung für eige­ne Ent­sie­ge­lungs­pro­jek­te. Die Platt­form macht sicht­bar, was bereits umge­setzt wur­de, und lädt dazu ein, selbst aktiv zu wer­den.

Beson­ders bemer­kens­wert ist, dass aus dem gemein­sa­men Enga­ge­ment inzwi­schen kon­kre­te Struk­tu­ren ent­stan­den sind. Es gibt För­der­mög­lich­kei­ten für Ent­sie­ge­lungs­pro­jek­te, einen stadt­wei­ten Wett­be­werb und immer mehr Orte, an denen Men­schen gemein­sam anpa­cken. Doch noch wich­ti­ger als die­se Ange­bo­te ist die Bewe­gung selbst: Immer mehr Hamburger*innen erken­nen, dass sie ihre Stadt aktiv mit­ge­stal­ten kön­nen.

Für uns ist das Pro­jekt auch ein gelun­ge­nes Bei­spiel dafür, wie Zusam­men­ar­beit zwi­schen Zivil­ge­sell­schaft und Ver­wal­tung funk­tio­nie­ren kann. Unter­schied­li­che Akteur*innen haben ihre Per­spek­ti­ven, Erfah­run­gen und Res­sour­cen ein­ge­bracht und gemein­sam Wege ent­wi­ckelt, um Ham­burg grü­ner, kli­ma­re­si­li­en­ter und lebens­wer­ter zu machen.

Abpflas­tern bedeu­tet dabei weit mehr als das Ent­fer­nen von Pflas­ter­stei­nen. Es geht um mehr Raum für Bäu­me, Pflan­zen, Bio­di­ver­si­tät und Begeg­nung. Es geht dar­um, unse­re Stadt an die Her­aus­for­de­run­gen des Kli­ma­wan­dels anzu­pas­sen und gleich­zei­tig die Lebens­qua­li­tät in den Quar­tie­ren zu ver­bes­sern.

Wir freu­en uns sehr, Teil die­ser Ent­wick­lung zu sein, und sind gespannt auf die nächs­ten Schrit­te. Die wach­sen­de Dyna­mik zeigt: Wenn Men­schen zusam­men­kom­men, Ideen tei­len und Ver­ant­wor­tung über­neh­men, kön­nen aus klei­nen Impul­sen gro­ße Ver­än­de­run­gen ent­ste­hen.

Mehr Infor­ma­tio­nen, Pro­jek­te und Mit­mach­mög­lich­kei­ten gibt es auf der Platt­form Ham­burg Abpflas­tern.

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