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Jun­ge Men­schen als star­ke Ver­bün­de­te einer zukunfts­fä­hi­gen Demo­kra­tie

Die neue Ana­ly­se der Ber­tels­mann-Stif­tung “Demo­kra­tie braucht Zukunft” zeigt: Jun­ge Men­schen sind star­ke Ver­bün­de­te einer zukunfts­fä­hi­gen Demo­kra­tie.

Über jun­ge Men­schen wird in letz­ter Zeit viel berich­tet, meist aus einer Defi­zit-Per­spek­ti­ve her­aus: Sie wür­den zu wenig arbei­ten, sei­en nicht ehr­gei­zig genug, woll­ten nicht in aus­rei­chen­der Zahl zum Wehr­dienst, etc. Eine aktu­el­le Unter­su­chung wen­det die Per­spek­ti­ve und stellt her­aus: “Die jun­ge Gene­ra­ti­on blickt posi­ti­ver in die Zukunft, sie hat mehr Ver­trau­en in die Ent­wick­lung der Gesell­schaft als die Gene­ra­tio­nen ihrer Eltern und Groß­el­tern. Jün­ge­re Men­schen wol­len poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen an Bedürf­nis­sen zukünf­ti­ger Gene­ra­tio­nen aus­rich­ten. Sie sind weni­ger unzu­frie­den mit der Demo­kra­tie. Das sind Ergeb­nis­se der neu­en Stu­die “Demo­kra­tie braucht Zukunft”, die die Ber­tels­mann Stif­tung auf ihrer Jah­res­pres­se­kon­fe­renz vor­ge­stellt hat. Die Ana­ly­se zeigt: Jun­ge Men­schen sind star­ke Ver­bün­de­te einer zukunfts­fä­hi­gen Demo­kra­tie.”

Bri­git­te Mohn, Vor­stands­vor­sit­zen­de der Ber­tels­mann Stif­tung, erklär­te zu den For­schun­gen zur jun­gen Gene­ra­ti­on: “Im Sin­ne eines fai­ren Gene­ra­tio­nen­ver­trags ist es unse­re Auf­ga­be, jun­gen Men­schen in Deutsch­land und Euro­pa heu­te die Rah­men­be­din­gun­gen und Betei­li­gungs­mög­lich­kei­ten zu eröff­nen, die sie brau­chen – ver­bun­den mit einer kla­ren, nach­hal­ti­gen Zukunfts­per­spek­ti­ve. Denn nur wenn jun­ge Men­schen früh Ver­ant­wor­tung über­neh­men, ihre Ideen ein­brin­gen und Selbst­wirk­sam­keit erfah­ren kön­nen, wer­den sie in den kom­men­den Jahr­zehn­ten die Wei­ter­ent­wick­lung unse­rer demo­kra­ti­schen, sozia­len und gesell­schaft­li­chen Sys­te­me aktiv mit­ge­stal­ten. Genau dar­in wol­len wir die jun­ge Gene­ra­ti­on unter­stüt­zen. Wir wol­len Zukunft stif­ten.”

In Ham­burg soll im Rah­men der Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie das The­ma Jugend­be­tei­li­gung in den Fokus gerückt wer­den. Zen­tral wird es dabei, auch im Sin­ne der zitier­ten Stu­die, dar­auf ange­kom­men, dass Betei­li­gung als ko-krea­ti­ver Frei­raum zur Gestal­tung der Zukunft ver­stan­den wird. Gleich­zei­tig bil­det sich der­zeit das Bünd­nis “… und … was Ham­burg zusam­men­hält”.

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