Öffent­li­cher Raum, Natur und Bio­di­ver­si­tät

Der öffent­li­che Raum spielt eine zen­tra­le Rol­le für Lebens­qua­li­tät, Kli­ma­an­pas­sung und Bio­di­ver­si­tät in unse­ren Stadt­tei­len. Begrün­te Stra­ßen, ent­sie­gel­te Flä­chen, gemein­schaft­li­che Gär­ten oder krea­ti­ve Nach­bar­schafts­pro­jek­te machen Städ­te nicht nur schö­ner, son­dern auch wider­stands­fä­hi­ger gegen­über Hit­ze, Stark­re­gen und dem Ver­lust von Arten­viel­falt.

Immer mehr Initia­ti­ven zei­gen, wie Men­schen ihren Stadt­teil aktiv mit­ge­stal­ten kön­nen. Pro­jek­te wie „Abpflas­tern“ machen deut­lich, wie durch die Ent­sie­ge­lung von Flä­chen neue grü­ne Orte ent­ste­hen kön­nen, die Regen­was­ser bes­ser auf­neh­men, das Stadt­kli­ma ver­bes­sern und Lebens­räu­me für Pflan­zen und Tie­re schaf­fen. Digi­ta­le Betei­li­gungs­platt­for­men eröff­nen dabei neue Mög­lich­kei­ten, Bürger*innen, Ver­wal­tung und Zivil­ge­sell­schaft gemein­sam an einer kli­ma­an­ge­pass­ten Stadt­ent­wick­lung arbei­ten zu las­sen.

Auch Urban Gar­dening, Pflanz­ak­tio­nen oder Pro­jek­te für insek­ten- und vogel­freund­li­che Begrü­nung tra­gen dazu bei, Natur zurück in die Stadt zu holen. Gemein­schaft­lich gepfleg­te Hoch­bee­te, Baum­schei­ben oder Pflanz­kü­bel schaf­fen grü­ne Begeg­nungs­or­te und för­dern gleich­zei­tig Umwelt­bil­dung, Nach­bar­schaft und loka­les Enga­ge­ment.

Dar­über hin­aus ent­ste­hen vie­ler­orts neue Ideen zur Umge­stal­tung des öffent­li­chen Raums: ehe­ma­li­ge Park­häu­ser wer­den zu Orten für Woh­nen, Kul­tur und Gemein­schaft, Nach­bar­schaf­ten orga­ni­sie­ren gemein­sa­me Müll­sam­mel­ak­tio­nen oder gestal­ten Stra­ßen und Plät­ze mit Park­lets, Kunst­pro­jek­ten oder öffent­li­chen Auf­ent­halts­flä­chen lebens­wer­ter.

Die Bei­spie­le zei­gen: Eine nach­hal­ti­ge Stadt­ent­wick­lung beginnt direkt vor der Haus­tür. Wenn Men­schen gemein­sam Ver­ant­wor­tung über­neh­men und ihre Umge­bung aktiv gestal­ten, ent­ste­hen grü­ne­re, gesün­de­re und wider­stands­fä­hi­ge­re Stadt­tei­le für Mensch und Natur.


  • Kli­ma­wan­de­run­gen in Ham­burg

    Wan­dern statt Lesen. Erfah­ren statt nur Wis­sen. Sich Aus­tau­schen und Han­deln.Auf den Kli­ma­wan­de­run­gen in Ham­burg wan­dern wir zu Orten, an denen The­men rund um das Kli­ma anschau­lich und begreif­bar wer­den. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Kon­takt­mög­lich­kei­ten fin­den sich hier. Bit­te die­ses Feld leer las­senlokalkraft News­let­ter Wir stär­ken lau­fend das bestehen­de Netz­werk. Bei Inter­es­se tragt euch hier ger­ne…

  • Loka­le Kreis­lauf­ge­sell­schaft

    Circ@Home för­dert die Kreis­lauf­wirt­schaft in der Nach­bar­schaft des Gold­bek­hau­ses, indem es die kom­mu­na­le Ver­wal­tung, den Non-Pro­­­fit- und Pro­­­fit-Diens­­t­­­leis­­­tungs­­­­­sek­­­tor sowie pri­va­te Haus­hal­te ana­ly­siert, ver­netzt und gezielt akti­viert. Ziel ist es, die­se drei Ebe­nen so zu beein­flus­sen, dass sie sich gegen­sei­tig in ihren Mög­lich­kei­ten zur Zir­ku­la­ri­tät bestär­ken. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen, Ver­an­stal­tun­gen und Kon­takt­mög­lich­kei­ten fin­den sich hier.

  • 17 UN Zie­le Schul­fest

    Am 12. Juni 2025 wur­de der Blan­ke­ne­ser Markt­platz ab 9:30 Uhr zum leben­di­gen Lern- und Begeg­nungs­ort: Beim 17 UN-Zie­­­le Schul­fest stand alles im Zei­chen der nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung. Rund 400 Kin­der sowie zahl­rei­che Lehr­kräf­te, Eltern und Nachbar:innen kamen zusam­men, um die Agen­da 2030 der Ver­ein­ten Natio­nen erleb­bar zu machen. Die 17 Zie­le für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung –…

  • Abpflas­tern und digi­ta­le Betei­li­gung in Ham­burg!

    Zusam­mem mit dem City Sci­ence Lab der Hafen­Ci­ty Uni­ver­si­tät und Code for Ham­burg e.V. lädt lokalkraft dazu ein, neue Wege für Betei­li­gung für eine kli­ma­an­ge­pass­te Stadt Ham­burg zu ent­de­cken. Gemein­sam star­te­ten wir am 24. April 2025 die neue digi­ta­le Platt­form abpflastern.beteilige.me. In den Räu­men des City Sci­ence Labs stell­ten wir gemein­sam mit vie­len Partner*innen aus…

  • Loka­le Wär­me­wen­de (KEBAP)

    Öko­wär­me für Alto­na? Lan­ge wur­de der Bei­trag der fos­si­len Wär­me­en­er­gie zum gesam­ten CO2-Aus­­­­­stoß bei der Ener­gie­wen­de zu wenig beach­tet. Erst heu­te setzt sich das Bewusst­sein durch, dass es im „Wär­me­be­reich“ eben­sol­cher Anstren­gun­gen bedarf wie beim Strom, um eine umfas­sen­de Ener­gie­wen­de hin­zu­be­kom­men. Das Kul­tur­Ener­gie­Bun­ker­Al­tona­Pro­jekt (KEBAP) ver­bin­det Pro­jek­te der loka­len Wär­me­wen­de mit zahl­rei­chen krea­ti­ven Pro­jek­ten kul­tu­rel­ler und…

  • Park­haus wird leben­di­ge Stadt

    Die jun­ge Genos­sen­schaft Grö­nin­ger Hof eG im Her­zen von Ham­burg plant, ein unge­nutz­tes Park­haus in einen leben­di­gen Stadt­bau­stein mit Woh­nun­gen, Gewer­be­flä­chen, Kul­­­tur- und Nach­bar­schafts­räu­men zu ver­wan­deln. Schon jetzt nut­zen wir die ehe­ma­li­ge Auto­werk­statt im Park­aus und bie­ten hier einen Raum für Nach­bar­schaft, Akti­vi­tä­ten, zum Machen, Wer­ken und Wir­ken an. Dafür wur­den wir die­ses Jahr sogar…

  • “Ham­burg räumt auf” — in vie­len Stadt­vier­teln

    Vie­le Men­schen sam­meln in ihren Stadt­vier­teln Müll, eini­ge machen das immer wie­der, sehr vie­le bei der Ham­­­bur­­g­­­wei­­­ten-Akti­on Ham­burg räumt auf oder beim World Cle­a­nup day. In Blan­ke­ne­se wird z.B. mit einer Kar­te gear­bei­tet und der Stadt­teil in ver­schie­de­ne Berei­che ein­ge­teilt. Dafür wer­den vie­le klei­ne Teams gebil­det. Das Zukunfts­fo­rum Blan­ke­ne­se koor­di­niert die Akti­on in Zusam­men­ar­beit mit…

  • Pilot­pro­jekt: Los­ba­sier­tes Bür­ger­fo­rum zur Mobi­li­täts­ent­wick­lung

    Am 25. Janu­ar 2024 hat die Bezirks­ver­samm­lung Alto­na dem Antrag des Bezirks­am­tes zur künf­ti­gen Mobi­li­täts­ent­wick­lung rund um den Blan­ke­ne­ser Orts­kern zuge­stimmt. Bei der Aus­ar­bei­tung die­ses Kon­zepts soll die Bevöl­ke­rung reprä­sen­ta­tiv durch das los­ba­sier­te „Blan­ke­ne­ser Bür­ger­fo­rum” aktiv ein­be­zo­gen wer­den. Die­ses weg­wei­sen­de Pro­jekt, das vom Arbeits­kreis Orts­kern Blan­ke­ne­se, dem Ver­ein Blan­ke­ne­se Mit­ein­an­der e.V. und dem Zukunfts­fo­rum Blan­ke­ne­se…

  • Foodsha­ring-Koch­ak­­ti­on

    Viel zu vie­le Lebens­mit­tel lan­den im Müll! Des­we­gen ver­an­stal­tet das Pro­jekt Grü­nes Bill­stedt (Stif­tung Kul­tur­pa­last Ham­burg) mit­samt Fair­Tei­ler und mobi­ler Koch­sta­ti­on regel­mä­ßig öffent­li­che Foodsha­ring-Koch­ak­­­tio­­­nen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Kon­takt: https://www.billstedt-united.de/kulturelle-gruppen/gruenes-billstedt/

  • Hei­mat für Insek­ten und Vögel

    Pflanz­kü­bel im Ris­se­ner Dorf­zen­trum mit Bei­spie­len für hei­mi­sche Pflan­zen, die in jedem Gar­ten ste­hen könn­ten, um Insek­ten und Vögeln eine Hei­mat zu bie­ten. Tafeln mit QR-Code regen mit Infor­ma­tio­nen zur Nach­ah­mung an. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Kon­takt: https://zukunftsforum-rissen.de/fachforen-arbeit-fuer-rissen/biodiversitaet/hecken.html

  • Nach­bar­schafts­fes­te

    https://zukunftsforum-blankenese.de/fachforen/resiliente-nachbarschaften/nachbarschaftsfeste.htmlEine gute und leben­di­ge Nach­bar­schaft ist ein unschätz­ba­rer Wert. Gera­de in Kri­sen­zei­ten sind Nähe, Soli­da­ri­tät und das gemein­sa­me Erdenken von Pro­jek­ten direkt vor der Haus­tür nicht zu unter­schät­zen­de Wer­te. Wir unter­stüt­zen die Ent­ste­hun­gen von Nach­bar­schafts­fes­ten mit Wis­sen und Tipps .Aber auch mit ver­schie­de­nen For­ma­ten wie Fes­ten z.B. Blan­ke­ne­se Unplug­ged oder Spiel­ta­ge wie Neu­start oder Kli­ma…

  • Kunst & Kul­tur im öffent­li­chen Raum

    In vie­len Stadt­vier­teln gibt es vie­le Krea­ti­ve, die den öffent­li­chen Raum kunst­voll und damit lebens­wer­ter gestal­ten, bei­spiels­wei­se durch Kunst­wer­ke an vor­her grau­en Haus­fas­sa­den, durch öffent­li­che Kon­zer­te oder Lesun­gen, durch das (geneh­mig­te) Bema­len von Tra­fo­käs­ten oder durch ande­re gemein­sa­me Krea­tiv­ak­tio­nen

„Wenn mög­lichst vie­le Men­schen aus der Zivil­ge­sell­schaft mit Akteu­ren aus der Ver­wal­tung, Wirt­schaft, Kul­tur, Wis­sen­schaft Zukunfts­fä­hig­keit selbst­wirk­sam gestal­ten (kön­nen), trägt das immens zum gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt bei.“ Nils Schmidt

Grü­nes Billstedt/Kulturpalast Ham­burg

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