Der Übergang zur Klimaneutralität ist nicht nur ein technisches Unterfangen, sondern erfordert einen tiefgreifenden, umfassenden und langfristigen sozialen Wandel. Neben neuen Technologien und Märkten braucht es auch eine Gesellschaft der Klimawende – eine Gesellschaft, in der staatliche Handlungskapazitäten zur Planung und Umsetzung der Klimawende auf allen Ebenen gestärkt werden, klimapolitische Maßnahmen gesellschaftliche Resonanz finden und breite zivilgesellschaftliche Kräfte die Transformation aktiv unterstützen und auch eigenständig vorantreiben.
Das Klima-Exzellencluster der Uni Hamburg untersucht die zentralen gesellschaftlichen Treiber auf dem Weg zur Klimawende. Im Vergleich zum letzten Bericht stellen sie im Beobachtungszeitraum insgesamt eine nachlassende Dynamik für den Klimaschutz fest. Kein untersuchter gesellschaftlicher Treiber unterstützt die Klimawende umfassend. Zwei – der kommunale Klimaschutz und die Klimaklagen – wirken überwiegend unterstützend, reichen jedoch nicht aus, um Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen.
Am 27. Januar 2026 fand in Berlin das Fachgespräch zum Klimawende Ausblick 2025 mit Beteiligung von lokalkraft statt.
